PHILOSOPHIE

Im Oktober 2008 fällt der Startschuss für eine neue Kleinkunstbühne in Nürnberg. Unter dem Namen „Volksbühne Wanner“ soll in der beliebten Traditionsgaststätte Gutmann am Dutzendteich (vormals „Wanner“) eine fast schon ausgestorbene Form der Wirtshauskultur in Franken wieder zu neuem Leben erweckt werden. Heimatliche Kultur im Gasthausambiente an Wirtshaustischen mit fränkischem Bier und gutem Essen.

Kleinkunst mit sauren Zipfeln und Weizenbier: Passt das überhaupt zusammen? Im Großraum München konnte diese schöne Form traditioneller Wirtshauskultur überleben und genießt bei Künstlern und Publikum aktuell ein hohes Ansehen. Die freitägliche Fernsehsendung „Ottis Schlachthof“ wurde zu einer Institution im deutschen Fernsehen und übermittelt diese bayerische Kultur-Gemütlichkeit heute in alle Wohnzimmer.

Am Anfang war nur eine Idee. Gutmann-Wirt Manfred Metz und Guido Glöckler, Geschäftsführer und Programmmacher beim Concertbüro Franken entdecken ihre Lust an der Sache und machen sich an die Arbeit. Sehr schnell kommt viel positive Resonanz von allen Seiten. Künstler und Publikum fühlen sich gleichermaßen von Anfang an im Saal am Dutzendteich wohl. Eine gute Küche und ein wunderschöner Biergarten tun ihr übriges.

Bereits nach zwei Jahren ist die Kleinkunstbühne im Gutmann in der Nürnberger Kulturlandschaft angekommen. Die Liste namhafter Künstler wird nun immer länger. Willy Astor, Werner Schmidbauer, Chris Boettcher und Da Huawa, da Meier und I sind nur einige Namen, die im Gutmann am Dutzendteich ihre Bühnenheimat in Nürnberg gefunden haben.

Nach sieben Jahren fällt die Zwischenbilanz noch erfreulicher aus: 10.000 Gäste besuchen jährlich die rund 50 Veranstaltungsabende. Mit der zweimal jährlich stattfindenden „Lachnacht“ hat sich eine hochwertige Mixedshow für neue Künstler in Nürnberg erfolgreich etabliert. Der Anteil und Erfolg regionaler Künstler im Programm steigt kontinuierlich an und dokumentiert die wachsende Vielfalt und Qualität der fränkischen Künstlerszene.

Der Stellenwert guter Qualität und freundlicher Nähe zum Gast soll konstant bewahrt werden. Tradition und Moderne, Kultur und Gemütlichkeit: Wir lieben und leben es!